Über das Blog

Lieber Besucher, liebe Besucherin

willkommen auf dem Weblog Strafrecht-Digital! Der Weblog widmet sich der Digitalisierung im Strafrecht.

1. Was ist der Zweck von Strafrecht-Digital?

In den letzten Jahren hat der Gesetzgeber zunehmend neue Bestimmungen, Instrumente und Institutionen geschaffen, um informationstechnologische Innovationen auch in den Bereich der Strafverfolgung zu integrieren. Beispiele hierfür sind die Zentralen Ansprechstellen Cybercrime (ZAC), die elektronische (Ermittlungs-)Akte, staatlich betriebene Clouds, IT-Straftatbestände (Datenhehlerei) sowie neue IT-Ermittlungsbefugnisse (Staatstrojaner, Online-Durchsuchung und die Quellen-Telekommunikationsüberwachung).

Die Technologiewelt ist kompetitiv und schnelllebig. Die digitale Transformation schreitet stetig voran. IT-Standards, die gegenwärtig noch fortschrittlich sind, werden in kürzester Zeit als überholt angesehen. Täglich entstehen und verschwinden neue IT-Trends. Selbst den „digital natives“ fällt es nicht immer leicht, sich auf jeden angesagten Trend einzustellen und technische Entwicklungen vollends zu verstehen.

Die Welt der Rechtspflege hingegen ist eine behäbige („die Mühlen der Justiz mahlen langsam“). Vorschriften aus dem materiellen und formellen Strafrecht, die in den vergangenen Jahrzehnten geschaffen wurden, sind oftmals nicht mehr zeitgemäß und stellen den Rechtsanwender vor erhebliche Herausforderungen.

Grundsätzlich folgen gesetzgeberische Reaktionen auf kriminologische Entwicklungen mit gewisser Verzögerung. Höchstrichterliche Entscheidungen zu Fragen der korrekten Ausleung und Anwendung des Rechts erscheinen erst Monate oder Jahre nach der Tat. Speziell im Deliktsbereich des Cybercrime macht sich dieser Rapiditätsunterschied besonders bemerkbar. Obgleich die notwendige Entschlossenheit vorhanden ist, fällt es dem Staat gerade hier schwer, mit der fortschreitenden Digitalisierung Schritt zu halten. Viel Schwieriger ist jedoch die Aufgabe des Staates, sich dem raschen Wandel der von der Informationstechnologie zunehmend bestimmten Welt anzupassen und gleichzeitig die verfassungsrechtlich garantierten Rechte seiner Bürger zu wahren.

2. Was wird hier veröffentlicht? Wer sind die Autoren?

Die auf diesem Blog erscheinenden Beiträge widmen sich den beschriebenen Themen. Neben ausführlichen Artikeln mit wissenschaftlichen Ambitionen werden auch Kurzbeiträge zu aktuellen Geschehnissen aus der IT-Welt und thematisch relevanter Rechtsprechung veröffentlicht. Zu den Autoren gehören Rechtswissenschaftler, Rechtspraktiker und Informatiker, die am interdisziplinären Themenschwerpunkt interessiert sind.

3. Woher kommt die Idee?

Das Konzept einen Blog über die thematische Verknüpfung von Digitalisierung und Strafrecht zu gestalten, entstand im Anschluss an das IT-Forum auf dem 35. Herbstkolloquium 2018 in Köln. Im kollegialen Kreis wurde über die steigende Bedeutung der Informationstechnologie in der Praxis der Strafermittlung und Strafverteidigung diskutiert. Im Ergebnis wurde festgehalten, dass hierzu oftmals wenig und langsam publiziert wird. Die Idee eines Blogs, auf dem schnell und unkompliziert veröffentlicht werden kann, war geboren.

4. Über den Blog-Betreiber

Dr. Mathias GrzesiekDer Betreiber, Herr Dr. Mathias A. Grzesiek, ist Rechtsanwalt und Strafverteidiger aus Frankfurt am Main. Er ist in der Anwaltskanzlei Tsambikakis & Partner Rechtsanwälte mbB, die auf Wirtschafts-, Medizin-, und Steuerstrafrecht spezialisiert ist, tätig. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Verteidiger, ist er als Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (angesiedelt am Lehrstuhl von Prof. Dr. Matthias Jahn). In seiner Freizeit übt er sich im Programmieren und Webdesign.

Anmerkungen, Hinweise oder Veröffentlichungswünsche können Sie gerne an info@strafrecht-digital.com richten.

 

 

Geschäftliche Kontaktdaten:

RA Dr. Mathias A. Grzesiek
Tsambikakis & Partner Rechtsanwälte mbB.
Friedrich-Ebert-Anlage 18
60325 Frankfurt am Main

Tel: +49 69 87 00 466 – 60
Fax: +49 69 87 00 466 – 70
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